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Wandern auf Madeira

Auf dieser Seite stellen wir euch einige der schönsten Wanderungen der Blumeninsel vor.

Wir haben natürlich nur einen Bruchteil der Strecken abwandern können, aber wir finden es sind mitunter die schönsten, die die Insel zu bieten hat.

Den ausführlichen Reiseblog  unserer Rundreise auf der gesamten Insel findet ihr hier:

Mietwagen-Rundreise auf Madeira

In diesem Video nehmen wir euch mit auf unsere Rundreise über die wunderschöne Blumeninsel Madeira. 

Halbinsel Ponta de Sao Lourenco

Zusammenfassung

Die erste Wanderung auf unserer Liste war die Halbinsel Ponta de Sao Lourenco und diesen Rundweg müsst ihr unbedingt gehen, wenn ihr zum Wandern auf Madeira seit. Riesige Steilküsten ragen aus dem Atlantik heraus und die Landschaft hier ist wirklich einzigartig.

Relativ am Anfang der Wanderung kriegt man auch das ein oder andere Flugzeg zu sehen da sich hier die Einflugschneise zum Flughafen befindet.

Die Halbinsel Ponta de São Lourenço ist ca. 9 km lang und 2 km breit. Seit 1982 ist die Halbinsel zum Naturreservat erklärt worden um die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und für die Nachwelt zu erhalten.

Neben einer Vielzahl von Eidechsen findet man hier vor allem viele Vogalarten. Mit etwas Glück, jedoch eher selten sollen sich hier auch Seelöwen aufhalten.

Die Wandertour verläuft oft entlang steiler Klippen mit Blick über den Atlantik hinauf auf eine Bergkuppe. Vor dort aus hat man eine traumhaft schöne Aussicht auf die vorgelagerten Inseln und auf dem Rückweg auf Funchal.

Kurz vor dem letzten Aufstieg zu dem Aussichtspunkt wartet unten auf die Wanderer eine Einkehrmöglichkeit mit Toiletten und der Chance sich mit Getränken und Knabbereien zu versorgen.

In diesem Video möchten wir euch nochmal die einzigartige Landschaft der Halbinsel Ponta de Sao Lourenco aus der Luft zeigen:

Rabacal Naturschutzgebiet - 25 Fontes - Wanderweg zu den 25 Quellen

Zusammenfassung

Die Wandertour von Rabacal zu den 25 Quellen liegt im gleichnamigen Rabacal Naturschutzgebiet und wir können euch die Tour wirklich sehr empfehlen.

Diese atemberaubende Wanderung führt entlang der berühmten Levadas durch das satte Grün des uralten Lorbeerwaldes zu einigen wirklich imposanten Quellen und Wasserfällen.

Der Wanderweg startet auf der Hochebene Paúl da Serra und am  Tag unserer Wandrung gab es da oben einen Sturm der uns fast vom Berg geweht hätte. Hier empfehlen wir unbedingt für den Anfang eine Mütze oder ein Stirnband einzupacken, weil das Wetter auch sehr schnell umschlagen kann.

Vom Parkplatz aus aus läuft man erst mal knapp 30 Minuten zum Forsthaus hinab, welches der Startpunkt ist.  (Alternativ nimmt man je nach Saison einen der Shuttle Busse für ca. € 2 pro Strecke)

Ab dann beginnt die malerische Wanderung durch die alten Lorbeer-Wälder, indem man erst mal eine lange Steintreppe herabläuft die bei Nässe sehr rutschig sein kann.

Ab dann geht der Weg über in einen flach verlaufenen Wanderweg entlang des Levadas, vorbei an vielen kleinen Quellen die aus dem Berg sprudeln.

Das Ziel der Wanderung ist der wirklich gigantische berühmte Risco Wasserfall welcher den Weg wirklich wert ist. Diese Wanderung ist besonders für Fotografen und Naturliebhaber  geeignet, weil die Landschaft unzählige Motive liefert. Da es aber relativ dunkel am Wasserfall ist empfehle ich ein Stativ mitzunehmen, wenn ihr tolle Fotos machen wollt.

Der Rückweg zieht sich dann sehr und ist anstrengend, weil es nach dem flachen Stück wieder die steile Steintreppe und die Straße zum Parkplatz hinaufgeht. Seit einigen Monaten ist zumindest ein Teil des Rückweges über eine alternative Route umgeleitet um den Stau und Gegenverkehr zumindest ein wenig zu reduzieren.
Dieser Umweg bedeutet aber viele steile Treppenpassagen und damitt zusätzliche Höhemeter.
 
Aber die Wanderung und die tolle Landschaft ist jeden Schritt wert und in unserem VLOG-Video oben findet ihr viele Eindrücke der Tour.
Die letzte Stunde des Heimwegs sind wir durch einen Sturm und Regen zurück gelaufen und waren so ausgekühlt, das wir erst mal ins Hotel zum Aufwärmen in den  Whirlpool gestiegen sind und den für den Rest des Abends auch nicht mehr verlassen haben. 🙂

Die höchsten Gipfel - vom Pico Aeiro zum Pico Ruivo und zurück

Zusammenfassung

Die Panorama-Wanderung vom Pico Aeiro (1818 m) zum Pico Ruivo (1862 m) und zurück gilt wegen der atemberaubenden Aussicht als eine der schönsten, wegen dem anstrengenden Gelände aber auch als eine der schwersten Touren auf der Insel.

Auf dem Höhenweg zwischen den zwei höchsten Bergen der Insel läuft man auf festem Untergrund über viele Treppenpassagen mit steilen Stufen durch die Berglandschaften. Für die vielen steilen Auf- und Abstiege empfehlen wir Wanderstöcke mitzunehmen.  Unsere LEKI haben uns bei der Tour ausgezeichnete Dienste geleistet!

Der Wanderweg PR-1 beginnt am Parkplatz des Pico Arieiro, wo es – zumindest in der Nebensaison- ausreichend Parkplätze gibt.

Vor allem am Anfang der Wanderung läuftt man auf dem offenen Berggipfel und es ist dort sehr windig. Packt euch unbedingt ein Stirnband ein. Von dort geht es über einen sehr schmalen, ca. 1m breiten Grat, an welchem links und rechts die Klippen senkrecht in die Tiefe stürzen Richtung Pico Ruivo.

Auch wenn der gesamte Weg bis zum Gipfel bis auf wenige Ausnahmen an allen Stellen gesichert wurde, ist ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit von Vorteil.

Als erste interessante Spots erreicht man auf der Wanderung die Aussichtspunkte “Miradouro Ninho da Manta” und “Pedra Rija” mit einem grandiosen Blick über das Tal der Ribeira da Fajã da Nogueira.

(Vorausgesetzt die Wolken verhüllen nicht wie in unserem Fall die Aussicht 🙂 )

Dann geht es in ständigem auf und ab über teilweise sehr steile Treppenstufen und durch Felsbögen hindurch  entlang eines schmalen, in den Fels hineingeschlagenen Steiges bis zum ersten langen Tunnel “Tunél do Pico do Gato”.

Davon gibt es auf der Wanderung einige und deshalb sollte man unbedingt eine Taschen- oder Stirnlampe auf die Wanderung mitnehmen!

Nach einigen Kilometern durch steile Berge und Täler erreicht man einen mystischen alten Wald, der bei einem Waldbrand vor einigen Jahren komplett zerstört wurde. Überall befinden sich ausgebrannte Baumstämme und es hat schon etwas gespenstisches dort entlang zu wandern, wenn es noch zusätzlich sehr neblig ist.

Hinter diesem Wald geht man über einen gepflasterten Aufstieg hinauf zu einer kleinen Berghütte, wo nochmal ein letztes Mal Kraft und Wasser getankt werden kann, bevor man sich die letzten Höhenmeter zum Gipfel des Pico Ruivo hinaufkämpft.

Dort befindet sich auf einer großen Aussichtsplattform das Gipfelkreuz und normalerweise hat man von hier aus eine grandiose Aussicht über die Berglandschaften von Madeira.

Wir hatten leider Pech, weil die letzte Stunde unserer Wanderung durch die windige Kälte eines Regensturms hindurch ging und es oben auf der Platform nur knapp 5m Sicht gab, bevor alles in einem neblien Wolkenmeer verschwommen ist.
Ab hier begann dann wieder der anstrengende Weg zurück zum Pico Aeiro.

L&T Insider Tipp:
Falls ihr euch den anstrengenden Rückweg ersparen wollt, besteht die Möglichkeit einen kleinen Weg hinunter bis zur Achada da Teixeira zu laufen und sich von dort aus ein Taxi zurück zum Auto zu besorgen.
Falls ihr wie wir den kompletten Weg hin- und zurücklaufen möchtet, solltet ihr euch ausreichend Trinkwasser einpacken, weil die Wanderung schon sehr anstrengend werden kann und man ganz schön ins Schwitzen gerät.

"Grüner Kessel" - Caldeirao Verde und "Höllenkessel" - Caldeirão do Inferno

Ein sehr beliebter Wanderweg auf Madeira ist der “Grüne Kessel” – Caldeirao Verde und weiter zum “Höllenkessel” – Caldeirão do Inferno und unserer Ansicht nach einer der schönsten! Ein jungelartiger Urwald entlang der Levadas mit unzähligen Canyons, Wasserfällen, Tunneln und tollen Aussichtspunkten mitten in der der Abgeschiedenheit der bergigen Inselmitte.
Dabei steigert sich der Wanderweg mit jedem gelaufenen Kilometer. Es geht los mit schönen Levadas und vorbei an kleinen Wasserällen.
Dann kämpft man sich immer wieder durch kleinere und immer enger werdende Tunnel, für welche aufgrund der Länge auf jeden Fall eine Taschenlampe benötigt wird. Der längste Tunnel geht gefühlt min. 200 Meter durch den Berg und gleich feuchten tropfsteinhöhlen. Es ist empfohlen halbwegs Wasserdichtes und hohes Schuhwerk anzuziehen.
Mit Sandalen, wie wir es bei manchen gesehen haben, dürftet ihr ganz schnell nasse Füße bekommen.

Nach jedem Tunnel tritt man hinaus in einen noch atemberaubenderen Canyon mit weitläufiger Aussicht über die einzigartige und unberührte Natur der tropisch anmutenden Bergwälder. Je weiter man den Weg entlangläuft, umso größer werden auch die Wasserfälle und umso tiefer werden die Schluchten und abhänge, die sich eine Schrittbreite vom Weg rechts neben einem an nahezu senkrechten Felswänden hinabstürzen.

Zum Glück gibt es zumindest die provisorischen Stahlseile, die einem vor einem Abstürz beschützen sollen.
Oftmals geht es neben einem 50 bis 100 Meter in die Tiefe. Auf jeden Fall nichts für Leute mit Höhenangst!

Nach ca. 6,5 Km erreicht man dann auch den ersten Höhepunkt der Wanderung, den Caldeirão Verde oder den „grünen Kessel“.
Ein schmaler und atemberaubender Wasserfall stürzt rund 100 Meter tief in einen kleinen Teich wo man eine entspannte Pause einlegen kann um was zu Essen/trinken. Die das ein oder andere Landschaftsbild ist dann natürlich auch noch Zeit.

Bis hier hin ist der Weg in der Hauptsaison wahrscheinlich sehr überlaufen, was bei den engen Tunneln und Levadas auf Dauer etwas Nerven kann wenn man sich ständig dünn machen muss damit das Gegenüber vorbeikommt.
In der Nebensaison hielt sich das jedoch in grenzen und wir hatten den Weg größtenteils für uns bis auf wenige Ausnahmen.

Ab hier kehren dann aber auch die meisten wieder um und den resltlichen 3km langen Wanderweg bis zum Caldeirão do Inferno hatten wir für uns alleine – das liegt vielleicht daran, das dieser zweite Abschnitt etwas abenteuerlich beschrieben wird.

Dabei lohnt sich gerade dieser Teil der Strecke besonders!!

Die Aussicht und Landschaft die man hie rgeboten kriegt topt das bisher gesehene nochmal und setzt dem Weg die Landschaftskrone auf.
Je weiter man durch die immer enger werdenden Tunnel kommt umso enger zieht sich der Canyon zusammen bis man schließlich über eine anstrengende ca. 100 hm hohe Treppenanlage eine Etage höher zur Levada do Pico Ruivo wandert.
Zwischendurch erwarten einen in den Tunneln Durchbrüche und Fensteröffnungen, die einen tollen Blick auf die immer schmäler werdende Klamm des Ribeiro Grande ermöglicht.

Zuletzt überquert man über eie alte und rostige Metallbrücke den Klamm mit einem mystischen Blick auf die schmalen und senkrecht hinaufragenden Felswände, während um einen herum viele kleine Wasserfälle tosen.

Am Caldeirão do Inferno bzw. “Höllenkessel” mit seinem je nach Wetterlage großen Wasserfall ist dann das endgültige Ende dieses besonderen Wanderweges erreicht.
Ab dann gilt es nur noch den ganzen Weg wieder zurück zum Parkplatz zu überwinden um am Ende sichtlich erschöpft, aber von der Landschaft geflasht zurück zum Hotel zu fahren.
Aber da man den Rückweg aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet, erlebt man hier auch nochmal eine Vielzahl an fantastischen Eindrücken.

Eine tolle Wanderung die wir jedem Madeira-Besucher ans Herz legen!

Eine tolle Wanderung die wir jedem Madeira-Besucher ans Herz legen!

Das waren dann auch schon leider alle Wanderwege die wir auf der Insel besucht haben.

Es gibt mit Sicherheit noch so viele andere, aber leider hat die Zeit nicht gereicht und dafür hätten wir min. 1 Woche länger beiben müssen.

Ein Grund irgendwann nochmal wiederzukommen!

Den ausführlichen Reiseblog  unserer Rundreise auf der gesamten Insel findet ihr hier:

Mietwagen-Rundreise auf Madeira

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